Organisiere deinen Mami-Alltag

Der Mami-Alltag kann ganz schön stressig und chaotisch sein. Auch wenn man Pläne macht, ist ein Leben mit Kindern einfach immer etwas unvorhersehbar, im Guten wie im Schlechten. Deshalb zeige ich euch heute in diesem Blogpost ein Paar Tricks, wie ihr euren Alltag besser organisieren könnt. Mit ein bisschen Erfahrung wirft uns so leicht ja nichts mehr aus der Bahn, und diese Organisations-Hacks helfen euch hoffentlich dabei, einen kühlen Kopf zu bewahren, und Zeit zu schaffen für die wichtigen Dinge.


Teil 1 – Ordnung in der Küche

Die Unterschränke in meiner Küche sind ein totaler Chaos-Herd. Deswegen hier ein paar nützliche Tipps für Ordnung, hier mal gezeigt am Beispiel meines Spülen-Unterschrankes.

Tipp 1 – Schreibtisch-Stehsammler:

Normale Stehsammler aus dem Bürobedarf, in die man ja sonst Hefte einsortiert, bringen Ordnung, wenn ihr sie im Schrank an eine Ecke aufeinanderlegt. Damit ergeben sie einzelne Fächer und helfen dabei, ordentlichen Stauraum zu schaffen. Ich befestige die Stehsammler gerne untereinander mit Kabelbindern oder Heißkleber, damit sie nicht verrutschten. Bei mir beherbergt das Unterschrankregal aus Stehsammlern Schwämme, Putzlappen und Küchenhandtücher, jeweils im eigenen Fach und immer ordentlich. Auch in der Vorratskammer eignen sich die Stehsammler total gut, zum Beispiel zur Aufbewahrung von Gemüse wie Zwiebeln oder Kartoffeln. Stehsammler aus Holz machen gestapelt als Obstregal eine gute Figur, und ihr könnt verschieden Sorten von Früchten, die man nicht zusammen lagern soll, einfach voneinander trennen.

Tipp 2 – Teleskopstange:

Eine Teleskopstange, zum Beispiel für Gardinen, ist super einfach anzubringen und schafft Stauraum für alles was man aufhängen kann – gerade im Spülen-Unterschrank ist das total praktisch, da ja oft viel Platz verschenkt wird. Bei mir klemmt die Teleskopstange oben im Schrank und alle Putzmittel in Sprühflaschen passen perfekt auf die Stange. So habe ich alle Reiniger sofort im Blick und griffbereit, ohne dass sie so viel Platz wegnehmen würden, als stünden sie unten im Schrank. Duschringe an einem Faden habe ich auf den zweiten Teil der Stange angeknotet, alle Lappen und Putzhandschuhe die gerade in Benutzung sind werden hier, abseits von den sauberen, griffbereit aufbewahrt.

Tipp 3 – Wäscheklammern:

Für schmales und kleines, wie zum Beispiel Ofenhandschuhe, ist es praktisch einfach Wäscheklammern mit Heißkleber an die Innenseite eurer Schranktüren zu kleben. So könnt ihr zusätzlichen Stauraum schaffen, und falls ihr die Wäscheklammern wieder abmachen wollt, lässt sich der Heißkleber einfach mit dem Fön ablösen.

Tipp 4 – Pfannenhalter:

Dieses kleine Hilfsmittel habe ich total für mich entdeckt, das Gestell hält jede Pfanne separat. So verkratzen die Pfannen nicht und sind alle einzeln schnell zu entnehmen, ohne dass man erst den Stapel umsortieren müsste.

Tipp 5 – Hängekörbe:

Auch dieser Organisationshelfer ist sehr praktisch, ein Hängekorb am Regalboden eines Unterschrankes ist zum Beispiel ein guter Aufbewahrungsort für alle losen Topfdeckel.

Tipp 6 – Schuh-Organiser:

Der ganze Mami-Kleinkram wie Muffinförmchen, Silikonformen, Eisstiele, Strohhalme, Schirmchen, Keksausstecher, Eisformen – nicht wegzudenken! Aber auch immer etwas chaotisch. Hier habe ich einfach einen Schuh-Organiser mit durchsichtigen Fächern in zwei Hälften geschnitten und mit doppelseitigem Klebeband an der Innenseite einer Unterschranktür befestigt. So sehe ich immer sofort was wo ist, kann es sortenrein aufräumen und spare viel Zeit.

Tipp 7 – Gewürzgläser

In meinem Gewürzfach herrscht ständige Unordnung, klar bei vielen verschiedenen Verpackungen, Gläsern, Tüten etc. Um Ordnung ins Chaos zu bringen, sammelt ihr ein paar Babygläschen in verschiedenen Größen und sprüht die Deckel in eurer Lieblingsfarbe an. Jetzt könnt ihr mit einem Marker die Deckel nach Inhalt beschriften und eure Gewürze umfüllen. In den Gläschen halten sich die Gewürze frisch und ihr habt sofort im Blick, was wo drin ist. Das System ist super schön einheitlich, jederzeit erweiterbar und fast kostenlos – wer selbst noch Kids im entsprechenden Alter hat, hat immer Babygläschen übrig und sonst findet sich auch sicher eine befreundete Mami, die gern welche abgibt.

Tipp 8 – Schubladenorganiser

Mit diesem Basteltipp könnt ihr eure Chaosschubladen dauerhaft in ein organisiertes System verwandeln, indem ihr ganz fix mit günstigen Materialien einen Schubladenorganiser selbst bastelt. Dafür messt ihr zuerst die Höhe eurer Schublade aus. Jetzt schneidet ihr aus Wellpappe mehrere Streifen mit genau dieser Höhe aus, ein Brett oder Lineal hilft euch dabei, gerade Schnitte zu führen. Aus diesen Streifen kleben wir den Rahmen. Dazu passt ihr die Streifen in die Ecken der Schublade ein und verbindet sie mit Heißkleber, bis ihr alle vier Seiten komplett habt. Die letzte Schnittkante lasst ihr dabei noch offen, sodass ihr einen durchgehenden Streifen habt. Den könnt ihr jetzt anmalen oder wie ich mit Dekofolie verzieren. Dann verbindet ihr die offenen Seiten und setzt den Rahmen in die Schublade ein.

Jetzt schneidet ihr weitere Streifen mit der Schubladenhöhe aus, diesmal für eure Zwischenböden. Bei denen macht es Sinn, die Wellpappe doppelt zu nehmen. Achtet dabei darauf, dass die Wellpapplinie gegenläufig ist, für maximale Stabilität. Auch diese Zwischenböden habe ich mit Dekofolie verziert und auf die Länge oder Breite meiner Schublade zugeschnitten. Nach dem Einsetzen sitzen die Zwischenböden so schön fest. Jetzt könnt ihr alles einsortieren, was in der Schublade gelagert werden soll und nach Bedarf weitere Zwischenböden hinzufügen. Wenn ihr diese fest aneinander schiebt, dann stützen sie sich Gegenseitig. Für noch mehr Halt könnt ihr die Zwischenböden natürlich auch mit Heißkleber befestigen.

Tipp 9 – Menü-Organizer

Das ist ein Tipp, den ich schon mal vorgestellt habe, der mir aber auch nach einiger Zeit immer noch unheimlich beim Planen hilft. An ein großes Brett klebt ihr untereinander an der linken Seite sieben Wäscheklammern, beschriftet mit den sieben Wochentagen. Jetzt braucht ihr Eisstiele, diese könnt ihr farbig anmalen und mit euren Lieblingsgerichten beschriften. So könnt ihr das ganze Essen für die Woche im Voraus planen und anhängen. Mit mehr Eisstielen ist die Auswahl natürlich immer um saisonales oder neue Lieblingsgerichte erweiterbar. Die Eisstiele bewahre ich in einer kleinen offenen Plastikbox auf, die auch ans Brett geklebt wird. Durch zwei Löcher auf der rechten Seite des Brettes wird eine Paketschnur gefädelt, an der ihr eine normale Bonrolle aufhängen könnt. Auf die könnt ihr dann direkt die Einkaufsliste notieren und den Zettel sofort als Einkaufszettel benutzen.

 

Teil 2 – Ordnung im Kalender

Für einen geregelten und organisierten Mami-Alltag ist ein guter Organizer unverzichtbar.

Mein liebster Organizer ist einer, der tatsächlich speziell für uns Mamis konzipiert wurde. Fancy Paper hat den „Mami-Organizer“ im Angebot und der ist total gut durchdacht. Ich kann es nicht sicher sagen, aber würde darauf wetten, dass den auch eine Mami entworfen hat! Der Hauptteil hat eine klassische Wochenübersicht, in der ihr neben euren täglichen Terminen allerdings auch eure Ausgaben pro Tag vermerken könnt. Am Ende der Woche gibt es dann auch ein Feld für die Wochenbilanz, das verschafft euch einen soliden Überblick über eure Finanzen und hilft beim Sparen.

Hinten im Organizer befindet sich der besondere Mami-Teil. Darin inbegriffen sind Seiten, auf denen ihr zum Beispiel wichtige und schöne Erinnerungen wie den ersten Ultraschall notieren könnt, ihr habt Übersichtsseiten für alle eure Frauenarzttermine, habt Checklisten für Schwangerschaft und Geburt, und alle Vorsorgeuntersuchungen für eure Kids auf einen Blick.

Dann gibt es natürlich noch ausreichend Platz und Tabellen für alle Termine der ganzen Familie, Stundenpläne, Freizeitaktivitäten, Geburtstage, Urlaub und vieles mehr.

Darüber hinaus findet ihr noch Übersichten über alle wichtigen Notrufnummern und eine kleine Dokumententasche für alles Wichtige.

Den Organizer gibt es übrigens auch als Classic-Version, falls sich jemand von euch verliebt hat, der (noch) keine Mamis ist.


Das war’s jetzt auch erst mal von Mamiblock. Ich hoffe diese Tipps helfen euch dabei, den Mami-Alltag noch ein bisschen besser zu bewältigen, bis bald und alles Liebe!